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Musiker spielt im Freien bei einem kostenlosen festlichen Konzert in den belebten Straßen von Paris im Sommer

Fête de la Musique 2026: vollständiges Programm und kostenlose Konzerte

Publié le 22 Juin 2026

Jedes Jahr ist der 21. Juni ein unverzichtbares Datum im französischen Kulturkalender: die Fête de la Musique. In diesem Jahr feiert die Veranstaltung ihre 45. Ausgabe in einer festlicheren Atmosphäre denn je und bietet Tausende kostenlose Konzerte in ganz Frankreich. Vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang — und sogar weit darüber hinaus — verwandeln sich Straßen, Plätze, Höfe und Gärten in improvisierte Bühnen, auf denen Amateure und professionelle Künstler nebeneinander auftreten.

Eine Tradition, die 1982 entstand

Die Fête de la Musique wurde in Frankreich am 21. Juni 1982 auf Initiative von Jack Lang, dem damaligen Kulturminister, ins Leben gerufen. Die Idee: Musik überall, von allen, für alle. Fünfundvierzig Jahre später bleibt das Prinzip dasselbe, doch die Veranstaltung hat die Grenzen Frankreichs längst überschritten. Heute feiern mehr als 120 Länder weltweit ihre eigene Version dieser universellen Hommage an die Musik.

In Frankreich fällt der 21. Juni mit der Sommersonnenwende zusammen, der kürzesten Nacht des Jahres. Diese symbolische Überschneidung hat dazu beigetragen, das Fest in der Populärkultur zu verankern: Man geht hinaus, trifft sich, hört zu und spielt. Musik gehört allen.

Paris 2026: ein außergewöhnliches Programm

Die Hauptstadt wird erneut im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stehen, mit Hunderten von Konzerten in den 20 Arrondissements. In diesem Jahr findet die Fête de la Musique in Paris am Sonntag, dem 21. Juni, von 8 Uhr bis 1 Uhr morgens statt, vollständig kostenlos.

France Inter im Olympia

Einer der am meisten erwarteten Abende dieser Ausgabe findet im Olympia statt, wo France Inter von 21 Uhr bis Mitternacht ein kostenloses Konzert anbietet. Auf dem Programm stehen Ino Casablanca, männliche Entdeckung bei den Victoires de la Musique 2026, außerdem Chilly Gonzales, der schwer einzuordnende Pianist mit vielen Talenten, und Makala, ein kongolesischer Künstler mit bewegender Stimme. Freier Eintritt nach Verfügbarkeit — frühes Erscheinen wird empfohlen.

Die Spotify Stage auf der Place de la Bastille

Spotify richtet auch in diesem Jahr wieder eine kostenlose Bühne mitten im Herzen von Paris ein. Das Programm ist eklektisch und klar auf ein junges Publikum ausgerichtet: Tiakola, Ronisia, Miki und RnBoi gestalten einen Abend mit Rap, R'n'B, Afro und DJ-Sets. Ein Programm, das für alle explosiv werden dürfte, die festliche und tanzbare Stimmung lieben.

Radio France: Jazz und Orchester auf dem Programm

Die Maison de la Radio et de la Musique (16. Arrondissement) feiert das Fest mit einem hochkarätigen Programm. Studio 104 empfängt ein Jazzkonzert, während im Auditorium Viva l'Orchestra stattfindet, ein großes Treffen mit mehr als 110 Musikern. Ein seltenes und beeindruckendes Spektakel, kostenlos zugänglich.

La Villette: neun Stunden Open-Air-Elektro

Für Fans elektronischer Musik liegt der Treffpunkt bei La Villette. Tsugi Radio und Nowadays organisieren dort eine neunstündige Nonstop-Session unter freiem Himmel. DJs und Sets folgen ohne Unterbrechung in einem der größten grünen Räume von Paris aufeinander und schaffen eine einzigartige Atmosphäre aus Natur und elektronischen Klängen.

Weitere emblematische Orte, die man nicht verpassen sollte

Der Reichtum der Fête de la Musique liegt in ihrer geografischen und musikalischen Vielfalt. Zu den weiteren Pariser Höhepunkten gehören:

  • Die Kathedrale Sainte-Croix des Arméniens (3. Arrondissement) bietet ein Chorkonzert rund um Carmina Burana, eine intensive musikalische Erfahrung in einem außergewöhnlichen Rahmen.
  • Das Mémorial de la Shoah (4. Arrondissement) empfängt die Künstler AutorYno und Degré 41 für kostenlose, emotionsgeladene Konzerte.
  • Das Musée Eugène-Delacroix (6. Arrondissement) bietet im Innenhof des Museums ein klassisches Gitarrenrezital des japanischen Musikers Taïki Matsumoto.

Die Fête de la Musique in den Regionen

Über Paris hinaus erklingt ganz Frankreich. Jede Stadt bietet ihr eigenes Programm, angepasst an lokale Traditionen und regionale Künstler.

In Poitiers verspricht das Programm 2026 einen geselligen und vielseitigen Abend in den Straßen des historischen Zentrums: New-Orleans-Jazz, Rock, Rap, klassische Musik, Brass Bands, DJ-Sets und Flamenco folgen die ganze Nacht aufeinander. Freier Eintritt, Stimmung garantiert.

In Lyon, Bordeaux, Marseille oder Strasbourg entstehen Dutzende Bühnen in Stadtvierteln, Parks und historischen Orten. Auch kleine Gemeinden machen mit — ein Beweis dafür, dass die Fête de la Musique wirklich allen Regionen gehört.

Alle Genres in einer einzigen Nacht vereint

Was den Zauber dieses Festes ausmacht, ist sein Versprechen absoluter Vielfalt. An einem einzigen Abend kann man von Klassik zu Rap, von Jazz zu Techno, vom französischen Chanson zu Reggae wechseln. Beim Schlendern durch die Straßen ist es nicht selten, wenige Meter neben einer Punkrockband ein Streichquartett zu entdecken oder afrikanische Percussion auf eine Blaskapelle antworten zu hören.

„Macht Musik“: Der Slogan von 1982 klingt heute noch genauso stark und lädt alle ein, mitzumachen, ob als Zuschauer oder Musiker.

Amateurmusiker sind übrigens die wahren Helden der Fête de la Musique. Viele nutzen diese einmalige Gelegenheit, auf der Straße, im Hof ihres Hauses oder auf einem Balkon zu spielen. An diesem Abend ist keine Genehmigung nötig, um im öffentlichen Raum zu musizieren — alles ist erlaubt, alles ist willkommen.

Praktische Tipps, um das Fest zu genießen

Damit Sie von dieser 45. Ausgabe nichts verpassen, hier einige nützliche Empfehlungen:

  • Informieren Sie sich über die lokalen Programme auf der offiziellen Website fetedelamusique.culture.gouv.fr oder auf den Websites der Rathäuser. Die Programme unterscheiden sich von Stadt zu Stadt und können sich bis zuletzt ändern.
  • Planen Sie, zu Fuß unterwegs zu sein, besonders in Großstädten: Die Dichte der Konzerte macht das Gehen deutlich angenehmer als Auto oder Fahrrad.
  • Ziehen Sie sich leicht an: Am 21. Juni ist es in der Regel warm, die Abende können lange dauern und die Menschenmengen bei Open-Air-Konzerten sind dicht.
  • Nehmen Sie etwas zum Trinken mit: Viele Konzerte im Freien bieten vor Ort keine Versorgung an.
  • Kommen Sie früh zu den begehrtesten Konzerten (Olympia, große offizielle Bühnen): Die Plätze sind begrenzt und die Warteschlange kann lang sein.

Ein weltweites Fest, ein einzigartiger Moment

Die Fête de la Musique ist eines der wenigen Kulturereignisse, das wirklich alle Generationen und sozialen Schichten zusammenbringt. Kein Ticket, keine Reservierung: Man muss nur hinausgehen und dem Klang folgen. Lassen Sie sich an diesem Sonntag, dem 21. Juni 2026, von der Musik führen und schließen Sie sich den Millionen Franzosen an, die diese Nacht jedes Jahr zu einem besonderen Moment machen.

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kostenlose konzerte 21 juni
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Musiker spielt im Freien bei einem kostenlosen festlichen Konzert in den belebten Straßen von Paris im Sommer

Fête de la Musique 2026: vollständiges Programm und kostenlose Konzerte

Publié le 22 Juin 2026

Jedes Jahr ist der 21. Juni ein unverzichtbares Datum im französischen Kulturkalender: die Fête de la Musique. In diesem Jahr feiert die Veranstaltung ihre 45. Ausgabe in einer festlicheren Atmosphäre denn je und bietet Tausende kostenlose Konzerte in ganz Frankreich. Vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang — und sogar weit darüber hinaus — verwandeln sich Straßen, Plätze, Höfe und Gärten in improvisierte Bühnen, auf denen Amateure und professionelle Künstler nebeneinander auftreten.

Eine Tradition, die 1982 entstand

Die Fête de la Musique wurde in Frankreich am 21. Juni 1982 auf Initiative von Jack Lang, dem damaligen Kulturminister, ins Leben gerufen. Die Idee: Musik überall, von allen, für alle. Fünfundvierzig Jahre später bleibt das Prinzip dasselbe, doch die Veranstaltung hat die Grenzen Frankreichs längst überschritten. Heute feiern mehr als 120 Länder weltweit ihre eigene Version dieser universellen Hommage an die Musik.

In Frankreich fällt der 21. Juni mit der Sommersonnenwende zusammen, der kürzesten Nacht des Jahres. Diese symbolische Überschneidung hat dazu beigetragen, das Fest in der Populärkultur zu verankern: Man geht hinaus, trifft sich, hört zu und spielt. Musik gehört allen.

Paris 2026: ein außergewöhnliches Programm

Die Hauptstadt wird erneut im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stehen, mit Hunderten von Konzerten in den 20 Arrondissements. In diesem Jahr findet die Fête de la Musique in Paris am Sonntag, dem 21. Juni, von 8 Uhr bis 1 Uhr morgens statt, vollständig kostenlos.

France Inter im Olympia

Einer der am meisten erwarteten Abende dieser Ausgabe findet im Olympia statt, wo France Inter von 21 Uhr bis Mitternacht ein kostenloses Konzert anbietet. Auf dem Programm stehen Ino Casablanca, männliche Entdeckung bei den Victoires de la Musique 2026, außerdem Chilly Gonzales, der schwer einzuordnende Pianist mit vielen Talenten, und Makala, ein kongolesischer Künstler mit bewegender Stimme. Freier Eintritt nach Verfügbarkeit — frühes Erscheinen wird empfohlen.

Die Spotify Stage auf der Place de la Bastille

Spotify richtet auch in diesem Jahr wieder eine kostenlose Bühne mitten im Herzen von Paris ein. Das Programm ist eklektisch und klar auf ein junges Publikum ausgerichtet: Tiakola, Ronisia, Miki und RnBoi gestalten einen Abend mit Rap, R'n'B, Afro und DJ-Sets. Ein Programm, das für alle explosiv werden dürfte, die festliche und tanzbare Stimmung lieben.

Radio France: Jazz und Orchester auf dem Programm

Die Maison de la Radio et de la Musique (16. Arrondissement) feiert das Fest mit einem hochkarätigen Programm. Studio 104 empfängt ein Jazzkonzert, während im Auditorium Viva l'Orchestra stattfindet, ein großes Treffen mit mehr als 110 Musikern. Ein seltenes und beeindruckendes Spektakel, kostenlos zugänglich.

La Villette: neun Stunden Open-Air-Elektro

Für Fans elektronischer Musik liegt der Treffpunkt bei La Villette. Tsugi Radio und Nowadays organisieren dort eine neunstündige Nonstop-Session unter freiem Himmel. DJs und Sets folgen ohne Unterbrechung in einem der größten grünen Räume von Paris aufeinander und schaffen eine einzigartige Atmosphäre aus Natur und elektronischen Klängen.

Weitere emblematische Orte, die man nicht verpassen sollte

Der Reichtum der Fête de la Musique liegt in ihrer geografischen und musikalischen Vielfalt. Zu den weiteren Pariser Höhepunkten gehören:

  • Die Kathedrale Sainte-Croix des Arméniens (3. Arrondissement) bietet ein Chorkonzert rund um Carmina Burana, eine intensive musikalische Erfahrung in einem außergewöhnlichen Rahmen.
  • Das Mémorial de la Shoah (4. Arrondissement) empfängt die Künstler AutorYno und Degré 41 für kostenlose, emotionsgeladene Konzerte.
  • Das Musée Eugène-Delacroix (6. Arrondissement) bietet im Innenhof des Museums ein klassisches Gitarrenrezital des japanischen Musikers Taïki Matsumoto.

Die Fête de la Musique in den Regionen

Über Paris hinaus erklingt ganz Frankreich. Jede Stadt bietet ihr eigenes Programm, angepasst an lokale Traditionen und regionale Künstler.

In Poitiers verspricht das Programm 2026 einen geselligen und vielseitigen Abend in den Straßen des historischen Zentrums: New-Orleans-Jazz, Rock, Rap, klassische Musik, Brass Bands, DJ-Sets und Flamenco folgen die ganze Nacht aufeinander. Freier Eintritt, Stimmung garantiert.

In Lyon, Bordeaux, Marseille oder Strasbourg entstehen Dutzende Bühnen in Stadtvierteln, Parks und historischen Orten. Auch kleine Gemeinden machen mit — ein Beweis dafür, dass die Fête de la Musique wirklich allen Regionen gehört.

Alle Genres in einer einzigen Nacht vereint

Was den Zauber dieses Festes ausmacht, ist sein Versprechen absoluter Vielfalt. An einem einzigen Abend kann man von Klassik zu Rap, von Jazz zu Techno, vom französischen Chanson zu Reggae wechseln. Beim Schlendern durch die Straßen ist es nicht selten, wenige Meter neben einer Punkrockband ein Streichquartett zu entdecken oder afrikanische Percussion auf eine Blaskapelle antworten zu hören.

„Macht Musik“: Der Slogan von 1982 klingt heute noch genauso stark und lädt alle ein, mitzumachen, ob als Zuschauer oder Musiker.

Amateurmusiker sind übrigens die wahren Helden der Fête de la Musique. Viele nutzen diese einmalige Gelegenheit, auf der Straße, im Hof ihres Hauses oder auf einem Balkon zu spielen. An diesem Abend ist keine Genehmigung nötig, um im öffentlichen Raum zu musizieren — alles ist erlaubt, alles ist willkommen.

Praktische Tipps, um das Fest zu genießen

Damit Sie von dieser 45. Ausgabe nichts verpassen, hier einige nützliche Empfehlungen:

  • Informieren Sie sich über die lokalen Programme auf der offiziellen Website fetedelamusique.culture.gouv.fr oder auf den Websites der Rathäuser. Die Programme unterscheiden sich von Stadt zu Stadt und können sich bis zuletzt ändern.
  • Planen Sie, zu Fuß unterwegs zu sein, besonders in Großstädten: Die Dichte der Konzerte macht das Gehen deutlich angenehmer als Auto oder Fahrrad.
  • Ziehen Sie sich leicht an: Am 21. Juni ist es in der Regel warm, die Abende können lange dauern und die Menschenmengen bei Open-Air-Konzerten sind dicht.
  • Nehmen Sie etwas zum Trinken mit: Viele Konzerte im Freien bieten vor Ort keine Versorgung an.
  • Kommen Sie früh zu den begehrtesten Konzerten (Olympia, große offizielle Bühnen): Die Plätze sind begrenzt und die Warteschlange kann lang sein.

Ein weltweites Fest, ein einzigartiger Moment

Die Fête de la Musique ist eines der wenigen Kulturereignisse, das wirklich alle Generationen und sozialen Schichten zusammenbringt. Kein Ticket, keine Reservierung: Man muss nur hinausgehen und dem Klang folgen. Lassen Sie sich an diesem Sonntag, dem 21. Juni 2026, von der Musik führen und schließen Sie sich den Millionen Franzosen an, die diese Nacht jedes Jahr zu einem besonderen Moment machen.

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Fête de la Musique 2026: vollständiges Programm und kostenlose Konzerte

Publié le 22 Juin 2026

Jedes Jahr ist der 21. Juni ein unverzichtbares Datum im französischen Kulturkalender: die Fête de la Musique. In diesem Jahr feiert die Veranstaltung ihre 45. Ausgabe in einer festlicheren Atmosphäre denn je und bietet Tausende kostenlose Konzerte in ganz Frankreich. Vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang — und sogar weit darüber hinaus — verwandeln sich Straßen, Plätze, Höfe und Gärten in improvisierte Bühnen, auf denen Amateure und professionelle Künstler nebeneinander auftreten.

Eine Tradition, die 1982 entstand

Die Fête de la Musique wurde in Frankreich am 21. Juni 1982 auf Initiative von Jack Lang, dem damaligen Kulturminister, ins Leben gerufen. Die Idee: Musik überall, von allen, für alle. Fünfundvierzig Jahre später bleibt das Prinzip dasselbe, doch die Veranstaltung hat die Grenzen Frankreichs längst überschritten. Heute feiern mehr als 120 Länder weltweit ihre eigene Version dieser universellen Hommage an die Musik.

In Frankreich fällt der 21. Juni mit der Sommersonnenwende zusammen, der kürzesten Nacht des Jahres. Diese symbolische Überschneidung hat dazu beigetragen, das Fest in der Populärkultur zu verankern: Man geht hinaus, trifft sich, hört zu und spielt. Musik gehört allen.

Paris 2026: ein außergewöhnliches Programm

Die Hauptstadt wird erneut im Mittelpunkt der Feierlichkeiten stehen, mit Hunderten von Konzerten in den 20 Arrondissements. In diesem Jahr findet die Fête de la Musique in Paris am Sonntag, dem 21. Juni, von 8 Uhr bis 1 Uhr morgens statt, vollständig kostenlos.

France Inter im Olympia

Einer der am meisten erwarteten Abende dieser Ausgabe findet im Olympia statt, wo France Inter von 21 Uhr bis Mitternacht ein kostenloses Konzert anbietet. Auf dem Programm stehen Ino Casablanca, männliche Entdeckung bei den Victoires de la Musique 2026, außerdem Chilly Gonzales, der schwer einzuordnende Pianist mit vielen Talenten, und Makala, ein kongolesischer Künstler mit bewegender Stimme. Freier Eintritt nach Verfügbarkeit — frühes Erscheinen wird empfohlen.

Die Spotify Stage auf der Place de la Bastille

Spotify richtet auch in diesem Jahr wieder eine kostenlose Bühne mitten im Herzen von Paris ein. Das Programm ist eklektisch und klar auf ein junges Publikum ausgerichtet: Tiakola, Ronisia, Miki und RnBoi gestalten einen Abend mit Rap, R'n'B, Afro und DJ-Sets. Ein Programm, das für alle explosiv werden dürfte, die festliche und tanzbare Stimmung lieben.

Radio France: Jazz und Orchester auf dem Programm

Die Maison de la Radio et de la Musique (16. Arrondissement) feiert das Fest mit einem hochkarätigen Programm. Studio 104 empfängt ein Jazzkonzert, während im Auditorium Viva l'Orchestra stattfindet, ein großes Treffen mit mehr als 110 Musikern. Ein seltenes und beeindruckendes Spektakel, kostenlos zugänglich.

La Villette: neun Stunden Open-Air-Elektro

Für Fans elektronischer Musik liegt der Treffpunkt bei La Villette. Tsugi Radio und Nowadays organisieren dort eine neunstündige Nonstop-Session unter freiem Himmel. DJs und Sets folgen ohne Unterbrechung in einem der größten grünen Räume von Paris aufeinander und schaffen eine einzigartige Atmosphäre aus Natur und elektronischen Klängen.

Weitere emblematische Orte, die man nicht verpassen sollte

Der Reichtum der Fête de la Musique liegt in ihrer geografischen und musikalischen Vielfalt. Zu den weiteren Pariser Höhepunkten gehören:

  • Die Kathedrale Sainte-Croix des Arméniens (3. Arrondissement) bietet ein Chorkonzert rund um Carmina Burana, eine intensive musikalische Erfahrung in einem außergewöhnlichen Rahmen.
  • Das Mémorial de la Shoah (4. Arrondissement) empfängt die Künstler AutorYno und Degré 41 für kostenlose, emotionsgeladene Konzerte.
  • Das Musée Eugène-Delacroix (6. Arrondissement) bietet im Innenhof des Museums ein klassisches Gitarrenrezital des japanischen Musikers Taïki Matsumoto.

Die Fête de la Musique in den Regionen

Über Paris hinaus erklingt ganz Frankreich. Jede Stadt bietet ihr eigenes Programm, angepasst an lokale Traditionen und regionale Künstler.

In Poitiers verspricht das Programm 2026 einen geselligen und vielseitigen Abend in den Straßen des historischen Zentrums: New-Orleans-Jazz, Rock, Rap, klassische Musik, Brass Bands, DJ-Sets und Flamenco folgen die ganze Nacht aufeinander. Freier Eintritt, Stimmung garantiert.

In Lyon, Bordeaux, Marseille oder Strasbourg entstehen Dutzende Bühnen in Stadtvierteln, Parks und historischen Orten. Auch kleine Gemeinden machen mit — ein Beweis dafür, dass die Fête de la Musique wirklich allen Regionen gehört.

Alle Genres in einer einzigen Nacht vereint

Was den Zauber dieses Festes ausmacht, ist sein Versprechen absoluter Vielfalt. An einem einzigen Abend kann man von Klassik zu Rap, von Jazz zu Techno, vom französischen Chanson zu Reggae wechseln. Beim Schlendern durch die Straßen ist es nicht selten, wenige Meter neben einer Punkrockband ein Streichquartett zu entdecken oder afrikanische Percussion auf eine Blaskapelle antworten zu hören.

„Macht Musik“: Der Slogan von 1982 klingt heute noch genauso stark und lädt alle ein, mitzumachen, ob als Zuschauer oder Musiker.

Amateurmusiker sind übrigens die wahren Helden der Fête de la Musique. Viele nutzen diese einmalige Gelegenheit, auf der Straße, im Hof ihres Hauses oder auf einem Balkon zu spielen. An diesem Abend ist keine Genehmigung nötig, um im öffentlichen Raum zu musizieren — alles ist erlaubt, alles ist willkommen.

Praktische Tipps, um das Fest zu genießen

Damit Sie von dieser 45. Ausgabe nichts verpassen, hier einige nützliche Empfehlungen:

  • Informieren Sie sich über die lokalen Programme auf der offiziellen Website fetedelamusique.culture.gouv.fr oder auf den Websites der Rathäuser. Die Programme unterscheiden sich von Stadt zu Stadt und können sich bis zuletzt ändern.
  • Planen Sie, zu Fuß unterwegs zu sein, besonders in Großstädten: Die Dichte der Konzerte macht das Gehen deutlich angenehmer als Auto oder Fahrrad.
  • Ziehen Sie sich leicht an: Am 21. Juni ist es in der Regel warm, die Abende können lange dauern und die Menschenmengen bei Open-Air-Konzerten sind dicht.
  • Nehmen Sie etwas zum Trinken mit: Viele Konzerte im Freien bieten vor Ort keine Versorgung an.
  • Kommen Sie früh zu den begehrtesten Konzerten (Olympia, große offizielle Bühnen): Die Plätze sind begrenzt und die Warteschlange kann lang sein.

Ein weltweites Fest, ein einzigartiger Moment

Die Fête de la Musique ist eines der wenigen Kulturereignisse, das wirklich alle Generationen und sozialen Schichten zusammenbringt. Kein Ticket, keine Reservierung: Man muss nur hinausgehen und dem Klang folgen. Lassen Sie sich an diesem Sonntag, dem 21. Juni 2026, von der Musik führen und schließen Sie sich den Millionen Franzosen an, die diese Nacht jedes Jahr zu einem besonderen Moment machen.

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