Streik an Pariser Flughäfen am 18. Juni 2026: Was Sie wissen müssen
In den kommenden Tagen könnten Tausende Reisende, die aus der Region Paris abfliegen, ihre Reisepläne durcheinandergeraten sehen. Der Gewerkschaftsverbund der Beschäftigten am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle hat für Mittwoch, den 18. Juni 2026, einen Streik angekündigt, der gleichzeitig die drei großen Flughafenplattformen der Île-de-France betrifft: Roissy-CDG, Orly und Le Bourget. Hier ist alles, was Sie wissen müssen, um vorauszuplanen und Ihre Reise zu schützen.
Warum dieser Streik an den Pariser Flughäfen?
Auslöser dieser sozialen Bewegung ist ein Konflikt um Sicherheitsfreigaben — jene unerlässlichen Genehmigungen für den Zugang zu den gesicherten Bereichen der Flughäfen, insbesondere zu Start- und Landebahnen, Gepäckräumen und Bodenabfertigungszonen. Ohne diesen wertvollen Ausweis kann ein Beschäftigter schlicht nicht auf dem Vorfeld arbeiten.
Seit der Ankunft eines neuen für Flughafensicherheit zuständigen Präfekten im Jahr 2024 kritisieren die Gewerkschaften eine Politik, die sie bei der Prüfung dieser Freigaben für deutlich restriktiver halten. Beschäftigten werden Genehmigungen verweigert oder entzogen, manchmal nach vielen Dienstjahren, was in einigen Fällen zu ihrer Entlassung führt.
« Dies betrifft zum Beispiel Berufe im Zusammenhang mit der Gepäckabfertigung oder der Bodenabfertigung », erklärt Daniel Bertone, Generalsekretär der CGT ADP (Aéroports de Paris). Die Gewerkschaften sind der Ansicht, dass diese Verschärfung die Beschäftigung vieler Mitarbeiter gefährdet, die für den reibungslosen Betrieb der Plattformen unerlässlich sind.
Eine Kundgebung ist um 10 Uhr vor der Präfektur des Flughafens Roissy-CDG am Terminal 1 geplant, um diese Mobilisierung sichtbar zu machen. Die ADP-Gruppe, die nur einen Teil der auf diesen Plattformen tätigen Beschäftigten angestellt hat, wollte die Situation nicht kommentieren.
Welche Flughäfen und welche Bereiche sind betroffen?
Die drei großen Flughafenplattformen der Region Paris sind von dieser Bewegung betroffen:
- Roissy-Charles-de-Gaulle (CDG) — Frankreichs größtes Luftverkehrsdrehkreuz mit mehreren zehn Millionen Passagieren pro Jahr
- Orly (ORY) — der wichtigste Flughafen für Inlandsflüge und europäische Low-Cost-Ziele
- Le Bourget (LBG) — hauptsächlich der Geschäftsfliegerei gewidmet
Am direktesten betroffen sind Berufe in Sicherheitsbereichen: Gepäckabfertiger, Bodenabfertigungsmitarbeiter, Vorfeldpersonal. Eine Verlangsamung oder Lähmung dieser Dienste wirkt sich schnell auf den gesamten Betrieb aus: verspätete Einstiege, blockiertes Gepäck, annullierte Flüge.
Störungen sind bereits vor dem 18. Juni spürbar
Die sozialen Spannungen rund um die Pariser Flughäfen begannen nicht erst am 18. Juni. Bereits am 12. Juni 2026 verzeichneten die Plattformen der Île-de-France an einem einzigen Tag nicht weniger als 646 Verspätungen und 17 Annullierungen, die Paris-CDG, Orly, Nizza, Marseille und Lyon betrafen. Ein Vorgeschmack auf die Schwierigkeiten, die sich am Tag der Mobilisierung verstärken könnten.
Für die Fluggesellschaften ist die Lage vor dem Hintergrund sozialer Spannungen auf europäischer Ebene besonders heikel. Kettenverspätungen eines Flughafens wirken sich schnell auf internationale Anschlussnetze aus und verstärken die Folgen für Umsteigereisende.
Womit ist am 18. Juni 2026 zu rechnen?
Es ist noch schwierig, das Ausmaß der Störungen am 18. Juni genau zu beziffern. Es hängt von der Beteiligung am Streik ab. Angesichts der gewerkschaftlichen Mobilisierung sind jedoch mehrere Szenarien denkbar:
- Erhebliche Verspätungen bei zahlreichen Flügen, insbesondere am Vormittag und am frühen Nachmittag, wenn die Abflugströme am dichtesten sind
- Flugannullierungen, insbesondere auf Kurzstrecken, die von Billigfluggesellschaften betrieben werden
- Ungewöhnlich lange Warteschlangen an Check-in-Schaltern und Gepäckschaltern
- Kettenartige Umbuchungen an den Folgetagen, die Reisende bis zum 19. oder 20. Juni treffen können
In Frankreich müssen Fluggesellschaften bei einem Streik im Luftverkehr Passagiere mindestens 24 Stunden im Voraus informieren, wenn ihr Flug annulliert oder stark verspätet ist.
Praktische Tipps für Reisende am 18. Juni
Haben Sie am 18. Juni einen Flug ab Roissy-CDG, Orly oder Le Bourget geplant? Diese Maßnahmen sollten Sie unverzüglich ergreifen:
- Überprüfen Sie regelmäßig den Status Ihres Fluges: Konsultieren Sie die Website oder App Ihrer Fluggesellschaft. Aktivieren Sie SMS- oder E-Mail-Benachrichtigungen, um in Echtzeit informiert zu werden.
- Kommen Sie deutlich früher an: Wenn Ihr Flug stattfindet, planen Sie mindestens 3 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein (3,5 Stunden bei Langstrecken), um Wartezeiten an den Schaltern aufzufangen.
- Checken Sie online ein: Wenn Ihre Fluggesellschaft dies erlaubt, checken Sie in den 24 bis 48 Stunden vor dem Flug per Telefon oder Computer ein, um Warteschlangen zu vermeiden.
- Reisen Sie möglichst nur mit Handgepäck: Da Störungen häufig den Gepäckservice betreffen, sollten Sie erwägen, nur Handgepäck mitzunehmen, um Verlust- oder Verspätungsrisiken zu vermeiden.
- Bereiten Sie die Kontaktdaten Ihrer Fluggesellschaft vor: Notieren Sie die Kundendienstnummer und E-Mail-Adresse Ihrer Fluggesellschaft. Im Problemfall benötigen Sie diese schnell.
- Prüfen Sie Ihre Bankkartenleistungen: Einige Premiumkarten (Visa Premier, Gold Mastercard) enthalten Reiseversicherungen bei Verspätung oder Annullierung. Lesen Sie vor der Abreise die Bedingungen.
Ihre Rechte bei Verspätung oder Annullierung
Die europäische Verordnung EG 261/2004 schützt Fluggäste bei erheblichen Störungen. Das sind die wichtigsten Punkte:
- Verspätung von mehr als 2 Stunden: Anspruch auf Betreuung (Mahlzeiten, Getränke, Zugang zu Kommunikationsmitteln).
- Verspätung von mehr als 3 Stunden am Zielort: Anspruch auf eine pauschale Entschädigung von 250 € bis 600 € je nach Flugdistanz, außer bei außergewöhnlichen Umständen.
- Annullierter Flug: Anspruch auf vollständige Erstattung des Tickets oder auf eine anderweitige Beförderung zum Endziel, so bald wie möglich oder zu einem Datum Ihrer Wahl.
Achtung: Ein Streik des Flughafenpersonals, der vom Personal der Fluggesellschaft zu unterscheiden ist, kann von manchen Airlines als außergewöhnlicher Umstand eingestuft werden und sie von pauschalen Entschädigungen befreien. Zögern Sie nicht, einen spezialisierten Dienst wie AirHelp oder ClaimCompass einzuschalten, wenn Sie glauben, Anspruch auf Ausgleich zu haben.
Wie verfolgt man die Lage in Echtzeit?
Um bis zum 18. Juni und am Tag selbst informiert zu bleiben, stehen Ihnen mehrere Ressourcen zur Verfügung:
- Die offizielle Website von Aéroports de Paris (aeroportsdeparis.fr) veröffentlicht bei größeren Störungen Mitteilungen.
- Die Apps FlightRadar24 und FlightAware ermöglichen es, den Status Ihres Fluges in Echtzeit zu verfolgen.
- Die Website und App Ihrer Fluggesellschaft bleiben Ihre wichtigsten Referenzen — prüfen Sie sie am Vorabend der Reise.
- Auch die offiziellen Social-Media-Konten von Air France, Transavia, easyJet oder Vueling verbreiten bei Störungen Informationen.
Dieser Streik am 18. Juni findet in einem Kontext anhaltender sozialer Spannungen im französischen Luftverkehr statt. Die beste Verteidigung bleibt die Vorbereitung: Überprüfen Sie Ihren Flug schon jetzt und achten Sie in den kommenden Tagen auf die Mitteilungen Ihrer Fluggesellschaft. Gute Reise!
Streik an Pariser Flughäfen am 18. Juni 2026: Was Sie wissen müssen
In den kommenden Tagen könnten Tausende Reisende, die aus der Region Paris abfliegen, ihre Reisepläne durcheinandergeraten sehen. Der Gewerkschaftsverbund der Beschäftigten am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle hat für Mittwoch, den 18. Juni 2026, einen Streik angekündigt, der gleichzeitig die drei großen Flughafenplattformen der Île-de-France betrifft: Roissy-CDG, Orly und Le Bourget. Hier ist alles, was Sie wissen müssen, um vorauszuplanen und Ihre Reise zu schützen.
Warum dieser Streik an den Pariser Flughäfen?
Auslöser dieser sozialen Bewegung ist ein Konflikt um Sicherheitsfreigaben — jene unerlässlichen Genehmigungen für den Zugang zu den gesicherten Bereichen der Flughäfen, insbesondere zu Start- und Landebahnen, Gepäckräumen und Bodenabfertigungszonen. Ohne diesen wertvollen Ausweis kann ein Beschäftigter schlicht nicht auf dem Vorfeld arbeiten.
Seit der Ankunft eines neuen für Flughafensicherheit zuständigen Präfekten im Jahr 2024 kritisieren die Gewerkschaften eine Politik, die sie bei der Prüfung dieser Freigaben für deutlich restriktiver halten. Beschäftigten werden Genehmigungen verweigert oder entzogen, manchmal nach vielen Dienstjahren, was in einigen Fällen zu ihrer Entlassung führt.
« Dies betrifft zum Beispiel Berufe im Zusammenhang mit der Gepäckabfertigung oder der Bodenabfertigung », erklärt Daniel Bertone, Generalsekretär der CGT ADP (Aéroports de Paris). Die Gewerkschaften sind der Ansicht, dass diese Verschärfung die Beschäftigung vieler Mitarbeiter gefährdet, die für den reibungslosen Betrieb der Plattformen unerlässlich sind.
Eine Kundgebung ist um 10 Uhr vor der Präfektur des Flughafens Roissy-CDG am Terminal 1 geplant, um diese Mobilisierung sichtbar zu machen. Die ADP-Gruppe, die nur einen Teil der auf diesen Plattformen tätigen Beschäftigten angestellt hat, wollte die Situation nicht kommentieren.
Welche Flughäfen und welche Bereiche sind betroffen?
Die drei großen Flughafenplattformen der Region Paris sind von dieser Bewegung betroffen:
- Roissy-Charles-de-Gaulle (CDG) — Frankreichs größtes Luftverkehrsdrehkreuz mit mehreren zehn Millionen Passagieren pro Jahr
- Orly (ORY) — der wichtigste Flughafen für Inlandsflüge und europäische Low-Cost-Ziele
- Le Bourget (LBG) — hauptsächlich der Geschäftsfliegerei gewidmet
Am direktesten betroffen sind Berufe in Sicherheitsbereichen: Gepäckabfertiger, Bodenabfertigungsmitarbeiter, Vorfeldpersonal. Eine Verlangsamung oder Lähmung dieser Dienste wirkt sich schnell auf den gesamten Betrieb aus: verspätete Einstiege, blockiertes Gepäck, annullierte Flüge.
Störungen sind bereits vor dem 18. Juni spürbar
Die sozialen Spannungen rund um die Pariser Flughäfen begannen nicht erst am 18. Juni. Bereits am 12. Juni 2026 verzeichneten die Plattformen der Île-de-France an einem einzigen Tag nicht weniger als 646 Verspätungen und 17 Annullierungen, die Paris-CDG, Orly, Nizza, Marseille und Lyon betrafen. Ein Vorgeschmack auf die Schwierigkeiten, die sich am Tag der Mobilisierung verstärken könnten.
Für die Fluggesellschaften ist die Lage vor dem Hintergrund sozialer Spannungen auf europäischer Ebene besonders heikel. Kettenverspätungen eines Flughafens wirken sich schnell auf internationale Anschlussnetze aus und verstärken die Folgen für Umsteigereisende.
Womit ist am 18. Juni 2026 zu rechnen?
Es ist noch schwierig, das Ausmaß der Störungen am 18. Juni genau zu beziffern. Es hängt von der Beteiligung am Streik ab. Angesichts der gewerkschaftlichen Mobilisierung sind jedoch mehrere Szenarien denkbar:
- Erhebliche Verspätungen bei zahlreichen Flügen, insbesondere am Vormittag und am frühen Nachmittag, wenn die Abflugströme am dichtesten sind
- Flugannullierungen, insbesondere auf Kurzstrecken, die von Billigfluggesellschaften betrieben werden
- Ungewöhnlich lange Warteschlangen an Check-in-Schaltern und Gepäckschaltern
- Kettenartige Umbuchungen an den Folgetagen, die Reisende bis zum 19. oder 20. Juni treffen können
In Frankreich müssen Fluggesellschaften bei einem Streik im Luftverkehr Passagiere mindestens 24 Stunden im Voraus informieren, wenn ihr Flug annulliert oder stark verspätet ist.
Praktische Tipps für Reisende am 18. Juni
Haben Sie am 18. Juni einen Flug ab Roissy-CDG, Orly oder Le Bourget geplant? Diese Maßnahmen sollten Sie unverzüglich ergreifen:
- Überprüfen Sie regelmäßig den Status Ihres Fluges: Konsultieren Sie die Website oder App Ihrer Fluggesellschaft. Aktivieren Sie SMS- oder E-Mail-Benachrichtigungen, um in Echtzeit informiert zu werden.
- Kommen Sie deutlich früher an: Wenn Ihr Flug stattfindet, planen Sie mindestens 3 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein (3,5 Stunden bei Langstrecken), um Wartezeiten an den Schaltern aufzufangen.
- Checken Sie online ein: Wenn Ihre Fluggesellschaft dies erlaubt, checken Sie in den 24 bis 48 Stunden vor dem Flug per Telefon oder Computer ein, um Warteschlangen zu vermeiden.
- Reisen Sie möglichst nur mit Handgepäck: Da Störungen häufig den Gepäckservice betreffen, sollten Sie erwägen, nur Handgepäck mitzunehmen, um Verlust- oder Verspätungsrisiken zu vermeiden.
- Bereiten Sie die Kontaktdaten Ihrer Fluggesellschaft vor: Notieren Sie die Kundendienstnummer und E-Mail-Adresse Ihrer Fluggesellschaft. Im Problemfall benötigen Sie diese schnell.
- Prüfen Sie Ihre Bankkartenleistungen: Einige Premiumkarten (Visa Premier, Gold Mastercard) enthalten Reiseversicherungen bei Verspätung oder Annullierung. Lesen Sie vor der Abreise die Bedingungen.
Ihre Rechte bei Verspätung oder Annullierung
Die europäische Verordnung EG 261/2004 schützt Fluggäste bei erheblichen Störungen. Das sind die wichtigsten Punkte:
- Verspätung von mehr als 2 Stunden: Anspruch auf Betreuung (Mahlzeiten, Getränke, Zugang zu Kommunikationsmitteln).
- Verspätung von mehr als 3 Stunden am Zielort: Anspruch auf eine pauschale Entschädigung von 250 € bis 600 € je nach Flugdistanz, außer bei außergewöhnlichen Umständen.
- Annullierter Flug: Anspruch auf vollständige Erstattung des Tickets oder auf eine anderweitige Beförderung zum Endziel, so bald wie möglich oder zu einem Datum Ihrer Wahl.
Achtung: Ein Streik des Flughafenpersonals, der vom Personal der Fluggesellschaft zu unterscheiden ist, kann von manchen Airlines als außergewöhnlicher Umstand eingestuft werden und sie von pauschalen Entschädigungen befreien. Zögern Sie nicht, einen spezialisierten Dienst wie AirHelp oder ClaimCompass einzuschalten, wenn Sie glauben, Anspruch auf Ausgleich zu haben.
Wie verfolgt man die Lage in Echtzeit?
Um bis zum 18. Juni und am Tag selbst informiert zu bleiben, stehen Ihnen mehrere Ressourcen zur Verfügung:
- Die offizielle Website von Aéroports de Paris (aeroportsdeparis.fr) veröffentlicht bei größeren Störungen Mitteilungen.
- Die Apps FlightRadar24 und FlightAware ermöglichen es, den Status Ihres Fluges in Echtzeit zu verfolgen.
- Die Website und App Ihrer Fluggesellschaft bleiben Ihre wichtigsten Referenzen — prüfen Sie sie am Vorabend der Reise.
- Auch die offiziellen Social-Media-Konten von Air France, Transavia, easyJet oder Vueling verbreiten bei Störungen Informationen.
Dieser Streik am 18. Juni findet in einem Kontext anhaltender sozialer Spannungen im französischen Luftverkehr statt. Die beste Verteidigung bleibt die Vorbereitung: Überprüfen Sie Ihren Flug schon jetzt und achten Sie in den kommenden Tagen auf die Mitteilungen Ihrer Fluggesellschaft. Gute Reise!
Streik an Pariser Flughäfen am 18. Juni 2026: Was Sie wissen müssen
In den kommenden Tagen könnten Tausende Reisende, die aus der Region Paris abfliegen, ihre Reisepläne durcheinandergeraten sehen. Der Gewerkschaftsverbund der Beschäftigten am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle hat für Mittwoch, den 18. Juni 2026, einen Streik angekündigt, der gleichzeitig die drei großen Flughafenplattformen der Île-de-France betrifft: Roissy-CDG, Orly und Le Bourget. Hier ist alles, was Sie wissen müssen, um vorauszuplanen und Ihre Reise zu schützen.
Warum dieser Streik an den Pariser Flughäfen?
Auslöser dieser sozialen Bewegung ist ein Konflikt um Sicherheitsfreigaben — jene unerlässlichen Genehmigungen für den Zugang zu den gesicherten Bereichen der Flughäfen, insbesondere zu Start- und Landebahnen, Gepäckräumen und Bodenabfertigungszonen. Ohne diesen wertvollen Ausweis kann ein Beschäftigter schlicht nicht auf dem Vorfeld arbeiten.
Seit der Ankunft eines neuen für Flughafensicherheit zuständigen Präfekten im Jahr 2024 kritisieren die Gewerkschaften eine Politik, die sie bei der Prüfung dieser Freigaben für deutlich restriktiver halten. Beschäftigten werden Genehmigungen verweigert oder entzogen, manchmal nach vielen Dienstjahren, was in einigen Fällen zu ihrer Entlassung führt.
« Dies betrifft zum Beispiel Berufe im Zusammenhang mit der Gepäckabfertigung oder der Bodenabfertigung », erklärt Daniel Bertone, Generalsekretär der CGT ADP (Aéroports de Paris). Die Gewerkschaften sind der Ansicht, dass diese Verschärfung die Beschäftigung vieler Mitarbeiter gefährdet, die für den reibungslosen Betrieb der Plattformen unerlässlich sind.
Eine Kundgebung ist um 10 Uhr vor der Präfektur des Flughafens Roissy-CDG am Terminal 1 geplant, um diese Mobilisierung sichtbar zu machen. Die ADP-Gruppe, die nur einen Teil der auf diesen Plattformen tätigen Beschäftigten angestellt hat, wollte die Situation nicht kommentieren.
Welche Flughäfen und welche Bereiche sind betroffen?
Die drei großen Flughafenplattformen der Region Paris sind von dieser Bewegung betroffen:
- Roissy-Charles-de-Gaulle (CDG) — Frankreichs größtes Luftverkehrsdrehkreuz mit mehreren zehn Millionen Passagieren pro Jahr
- Orly (ORY) — der wichtigste Flughafen für Inlandsflüge und europäische Low-Cost-Ziele
- Le Bourget (LBG) — hauptsächlich der Geschäftsfliegerei gewidmet
Am direktesten betroffen sind Berufe in Sicherheitsbereichen: Gepäckabfertiger, Bodenabfertigungsmitarbeiter, Vorfeldpersonal. Eine Verlangsamung oder Lähmung dieser Dienste wirkt sich schnell auf den gesamten Betrieb aus: verspätete Einstiege, blockiertes Gepäck, annullierte Flüge.
Störungen sind bereits vor dem 18. Juni spürbar
Die sozialen Spannungen rund um die Pariser Flughäfen begannen nicht erst am 18. Juni. Bereits am 12. Juni 2026 verzeichneten die Plattformen der Île-de-France an einem einzigen Tag nicht weniger als 646 Verspätungen und 17 Annullierungen, die Paris-CDG, Orly, Nizza, Marseille und Lyon betrafen. Ein Vorgeschmack auf die Schwierigkeiten, die sich am Tag der Mobilisierung verstärken könnten.
Für die Fluggesellschaften ist die Lage vor dem Hintergrund sozialer Spannungen auf europäischer Ebene besonders heikel. Kettenverspätungen eines Flughafens wirken sich schnell auf internationale Anschlussnetze aus und verstärken die Folgen für Umsteigereisende.
Womit ist am 18. Juni 2026 zu rechnen?
Es ist noch schwierig, das Ausmaß der Störungen am 18. Juni genau zu beziffern. Es hängt von der Beteiligung am Streik ab. Angesichts der gewerkschaftlichen Mobilisierung sind jedoch mehrere Szenarien denkbar:
- Erhebliche Verspätungen bei zahlreichen Flügen, insbesondere am Vormittag und am frühen Nachmittag, wenn die Abflugströme am dichtesten sind
- Flugannullierungen, insbesondere auf Kurzstrecken, die von Billigfluggesellschaften betrieben werden
- Ungewöhnlich lange Warteschlangen an Check-in-Schaltern und Gepäckschaltern
- Kettenartige Umbuchungen an den Folgetagen, die Reisende bis zum 19. oder 20. Juni treffen können
In Frankreich müssen Fluggesellschaften bei einem Streik im Luftverkehr Passagiere mindestens 24 Stunden im Voraus informieren, wenn ihr Flug annulliert oder stark verspätet ist.
Praktische Tipps für Reisende am 18. Juni
Haben Sie am 18. Juni einen Flug ab Roissy-CDG, Orly oder Le Bourget geplant? Diese Maßnahmen sollten Sie unverzüglich ergreifen:
- Überprüfen Sie regelmäßig den Status Ihres Fluges: Konsultieren Sie die Website oder App Ihrer Fluggesellschaft. Aktivieren Sie SMS- oder E-Mail-Benachrichtigungen, um in Echtzeit informiert zu werden.
- Kommen Sie deutlich früher an: Wenn Ihr Flug stattfindet, planen Sie mindestens 3 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein (3,5 Stunden bei Langstrecken), um Wartezeiten an den Schaltern aufzufangen.
- Checken Sie online ein: Wenn Ihre Fluggesellschaft dies erlaubt, checken Sie in den 24 bis 48 Stunden vor dem Flug per Telefon oder Computer ein, um Warteschlangen zu vermeiden.
- Reisen Sie möglichst nur mit Handgepäck: Da Störungen häufig den Gepäckservice betreffen, sollten Sie erwägen, nur Handgepäck mitzunehmen, um Verlust- oder Verspätungsrisiken zu vermeiden.
- Bereiten Sie die Kontaktdaten Ihrer Fluggesellschaft vor: Notieren Sie die Kundendienstnummer und E-Mail-Adresse Ihrer Fluggesellschaft. Im Problemfall benötigen Sie diese schnell.
- Prüfen Sie Ihre Bankkartenleistungen: Einige Premiumkarten (Visa Premier, Gold Mastercard) enthalten Reiseversicherungen bei Verspätung oder Annullierung. Lesen Sie vor der Abreise die Bedingungen.
Ihre Rechte bei Verspätung oder Annullierung
Die europäische Verordnung EG 261/2004 schützt Fluggäste bei erheblichen Störungen. Das sind die wichtigsten Punkte:
- Verspätung von mehr als 2 Stunden: Anspruch auf Betreuung (Mahlzeiten, Getränke, Zugang zu Kommunikationsmitteln).
- Verspätung von mehr als 3 Stunden am Zielort: Anspruch auf eine pauschale Entschädigung von 250 € bis 600 € je nach Flugdistanz, außer bei außergewöhnlichen Umständen.
- Annullierter Flug: Anspruch auf vollständige Erstattung des Tickets oder auf eine anderweitige Beförderung zum Endziel, so bald wie möglich oder zu einem Datum Ihrer Wahl.
Achtung: Ein Streik des Flughafenpersonals, der vom Personal der Fluggesellschaft zu unterscheiden ist, kann von manchen Airlines als außergewöhnlicher Umstand eingestuft werden und sie von pauschalen Entschädigungen befreien. Zögern Sie nicht, einen spezialisierten Dienst wie AirHelp oder ClaimCompass einzuschalten, wenn Sie glauben, Anspruch auf Ausgleich zu haben.
Wie verfolgt man die Lage in Echtzeit?
Um bis zum 18. Juni und am Tag selbst informiert zu bleiben, stehen Ihnen mehrere Ressourcen zur Verfügung:
- Die offizielle Website von Aéroports de Paris (aeroportsdeparis.fr) veröffentlicht bei größeren Störungen Mitteilungen.
- Die Apps FlightRadar24 und FlightAware ermöglichen es, den Status Ihres Fluges in Echtzeit zu verfolgen.
- Die Website und App Ihrer Fluggesellschaft bleiben Ihre wichtigsten Referenzen — prüfen Sie sie am Vorabend der Reise.
- Auch die offiziellen Social-Media-Konten von Air France, Transavia, easyJet oder Vueling verbreiten bei Störungen Informationen.
Dieser Streik am 18. Juni findet in einem Kontext anhaltender sozialer Spannungen im französischen Luftverkehr statt. Die beste Verteidigung bleibt die Vorbereitung: Überprüfen Sie Ihren Flug schon jetzt und achten Sie in den kommenden Tagen auf die Mitteilungen Ihrer Fluggesellschaft. Gute Reise!
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