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Studierende stehen 2026 mit ihren Essenstabletts in einer Schlange in einem CROUS-Universitätsrestaurant

Mahlzeiten für 1 Euro für alle Studierenden: Was sich 2026 ändert

Publié le 10 Mai 2026

Diese Maßnahme wurde von Studierendenorganisationen seit Langem erwartet, und nun ist sie endlich in Kraft. Seit dem 4. Mai 2026 können alle Studierenden, die an einer Hochschule eingeschrieben sind, in einem Universitätsrestaurant (CROUS) für nur 1 Euro pro Mahlzeit essen. Ein großer sozialer Fortschritt, der mehrere Millionen junge Menschen in Frankreich betrifft.

Wer kann von der Mahlzeit für 1 Euro profitieren?

Anders als zuvor, als der Sozialtarif von 1 Euro den bedürftigsten Stipendiatinnen und Stipendiaten vorbehalten war, ist die Maßnahme nun universell. Nutzen können sie:

  • Alle Studierenden mit Studierendenausweis, ob mit Stipendium oder ohne
  • Auszubildende und dual Studierende mit einer Berufsstudierendenkarte
  • Promovierende während ihrer Doktorarbeit
  • Freiwillige im Zivildienst

Die Bedingung ist einfach: Man muss über ein aktives Izly-Konto verfügen, die kontaktlose Zahlungskarte der CROUS, mit der der Studierendenstatus nachgewiesen werden kann. Jede Studentin und jeder Student kann pro Service nur eine einzige Mahlzeit für 1 Euro erhalten.

Woraus besteht diese Mahlzeit genau?

Für 1 Euro erhält die Studentin oder der Student Zugang zu einer vollständigen Mahlzeit mit:

  • Einem warmen Hauptgericht (Fleisch, Fisch oder vegetarische Alternative)
  • Bis zu zwei Beilagen oder Ergänzungen: Vorspeise, Käse, Dessert, Obst oder Joghurt

Kostenpflichtige Extras bleiben möglich (Getränk, zusätzliches Gericht), deren Preis je nach CROUS variiert. Das Basisangebot garantiert jedoch eine ausgewogene und sättigende Mahlzeit, die den Ernährungsempfehlungen entspricht.

„Das ist keine Billigmahlzeit. Es ist eine echte warme Mahlzeit, mit Proteinen, Gemüse und einem Dessert. Für 1 Euro isst man gut“, berichtet Camille, Studentin im zweiten Jahr eines Bachelorstudiums in Créteil, befragt von Citoyens.com.

Wie kann man konkret davon profitieren?

Das Verfahren ist einfach:

  1. Prüfen, ob Sie ein Izly-Konto besitzen oder eines erstellen (kostenlose Anmeldung auf izly.fr)
  2. Eines der CROUS-Universitätsrestaurants in Ihrer Stadt oder auf Ihrem Campus aufsuchen
  3. Beim Bezahlen Ihren Studierendenausweis oder Ihre Izly-App vorzeigen
  4. Ihre Mahlzeit für 1 Euro genießen!

Das CROUS-Netz umfasst mehr als 800 Verpflegungsstellen im gesamten Staatsgebiet, darunter klassische Universitätsrestaurants, aber auch Cafeterien, Brasserien und Express-Verkaufsstellen auf den Campus.

Ein erheblicher finanzieller Aufwand für den Staat

Diese Universalisierung der Mahlzeit für 1 Euro bedeutet einen erheblichen Haushaltsaufwand. Der Staat hat ein Budget von 50 Millionen Euro für 2026 freigegeben und plant, ab 2027 weitere 120 Millionen Euro bereitzustellen, um das System dauerhaft zu sichern und auszuweiten.

Vor dieser Reform boten die CROUS drei Tarifstufen an: die Mahlzeit für 1 Euro für die bedürftigsten Stipendiaten (Stufen 5 bis 7), eine Mahlzeit für 3,30 Euro für die übrigen Stipendiaten und einen Tarif von rund 5 Euro für Nicht-Stipendiaten. Die Verallgemeinerung auf 1 Euro hebt diese Unterschiede auf und vereinfacht den Zugang zur Hochschulverpflegung erheblich.

Eine begrüßte Maßnahme, die aber Fragen aufwirft

Auch wenn die Aufnahme unter den Studierenden insgesamt sehr positiv ist, wirft die Maßnahme einige Fragen auf.

Längere Warteschlangen

Durch den Zustrom neuer Nutzerinnen und Nutzer — Studierende, die die CROUS aus finanziellen Gründen oder aus Gewohnheit bisher gar nicht oder kaum besuchten — verzeichnen die Universitätsrestaurants einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen. Auf einigen Campus haben sich die Wartezeiten spürbar verlängert, was eine Anpassung der Servicekapazitäten erforderlich macht.

Qualität und Nachhaltigkeit als Herausforderung

Einige CROUS-Verantwortliche haben Bedenken hinsichtlich des Drucks auf die Versorgungsketten und der Fähigkeit geäußert, die Qualität der Mahlzeiten zu diesem Preis aufrechtzuerhalten. Die Studierendenverbände achten ihrerseits darauf, dass diese Zugänglichkeit nicht zulasten der ernährungsphysiologischen Qualität oder der Herkunft der Produkte geht.

Ein soziales Zeitfenster, um Studierende in Schwierigkeiten zu erkennen

Positiver betrachtet sehen einige Akteure in der Universalisierung der Mahlzeit für 1 Euro eine Chance, Studierende in prekären Situationen zu erkennen. Wenn sie allen ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen in den Universitätsrestaurants begegnen, können Sozialarbeiterinnen und CROUS-Ansprechpersonen leichter diejenigen identifizieren, die eine verstärkte Begleitung benötigen.

Ein starkes Signal im Kampf gegen studentische Armut

Studentische Armut ist in Frankreich ein gut dokumentiertes Phänomen. Mehreren aktuellen Studien zufolge gibt fast jede fünfte Studentin und jeder fünfte Student an, im Laufe des Studienjahres aus Geldmangel auf Mahlzeiten verzichtet zu haben. Die Lebenshaltungskostenkrise, stark steigende Mieten in den Großstädten und die Schwierigkeiten, Nebenjobs und Studium zu vereinbaren, hatten diese Realität in den vergangenen Jahren verschärft.

Die universelle Mahlzeit für 1 Euro ist daher weit mehr als nur eine symbolische Geste. Sie ist ein Lebensmittelsicherheitsnetz, das garantiert, dass keine Studentin und kein Student aus Geldmangel mit leerem Magen bleibt. Für ein ohnehin knappes Monatsbudget zwischen Miete, Verkehr und Studienmaterial bedeutet eine Ersparnis von 80 bis 120 Euro pro Monat bei der Ernährung eine echte Entlastung.

Die Maßnahme fügt sich in einen breiteren europäischen Trend ein: Mehrere Länder wie Deutschland, die Niederlande oder die skandinavischen Staaten bieten seit Langem ähnliche, oft noch großzügigere Systeme an. Frankreich holt bei der Unterstützung des studentischen Lebens auf.

Was sich im Alltag ändert

Über die Zahlen hinaus ist die Wirkung im Alltag der Studierenden am stärksten spürbar. Sich mit Kommilitoninnen und Kommilitonen bei einer warmen Mahlzeit treffen zu können, ohne sich um den Preis sorgen zu müssen, fördert auch soziale Bindungen und das Campusleben. Die Universitätsrestaurants werden wieder zu dem, wofür sie immer gedacht waren: Orte der Begegnung und Geselligkeit, zugänglich für alle, unabhängig vom Einkommen.

Für ausländische Studierende, die häufig Schwierigkeiten beim Zugang zu französischen Sozialhilfen haben, ist die Mahlzeit für 1 Euro ebenfalls ein konkreter Fortschritt, da dafür weder ein Stipendienantrag noch ein Einkommensnachweis erforderlich ist.

Wenn Sie also studieren und Ihr Izly-Konto noch nicht aktiviert haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Eine warme und vollständige Mahlzeit für 1 Euro ist eine Gelegenheit, die Sie jeden Mittag nutzen sollten.

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CROUS 2026
universitaetsrestaurant
kaufkraft studierende
lebensmittelhilfe studierende
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Studierende stehen 2026 mit ihren Essenstabletts in einer Schlange in einem CROUS-Universitätsrestaurant

Mahlzeiten für 1 Euro für alle Studierenden: Was sich 2026 ändert

Publié le 10 Mai 2026

Diese Maßnahme wurde von Studierendenorganisationen seit Langem erwartet, und nun ist sie endlich in Kraft. Seit dem 4. Mai 2026 können alle Studierenden, die an einer Hochschule eingeschrieben sind, in einem Universitätsrestaurant (CROUS) für nur 1 Euro pro Mahlzeit essen. Ein großer sozialer Fortschritt, der mehrere Millionen junge Menschen in Frankreich betrifft.

Wer kann von der Mahlzeit für 1 Euro profitieren?

Anders als zuvor, als der Sozialtarif von 1 Euro den bedürftigsten Stipendiatinnen und Stipendiaten vorbehalten war, ist die Maßnahme nun universell. Nutzen können sie:

  • Alle Studierenden mit Studierendenausweis, ob mit Stipendium oder ohne
  • Auszubildende und dual Studierende mit einer Berufsstudierendenkarte
  • Promovierende während ihrer Doktorarbeit
  • Freiwillige im Zivildienst

Die Bedingung ist einfach: Man muss über ein aktives Izly-Konto verfügen, die kontaktlose Zahlungskarte der CROUS, mit der der Studierendenstatus nachgewiesen werden kann. Jede Studentin und jeder Student kann pro Service nur eine einzige Mahlzeit für 1 Euro erhalten.

Woraus besteht diese Mahlzeit genau?

Für 1 Euro erhält die Studentin oder der Student Zugang zu einer vollständigen Mahlzeit mit:

  • Einem warmen Hauptgericht (Fleisch, Fisch oder vegetarische Alternative)
  • Bis zu zwei Beilagen oder Ergänzungen: Vorspeise, Käse, Dessert, Obst oder Joghurt

Kostenpflichtige Extras bleiben möglich (Getränk, zusätzliches Gericht), deren Preis je nach CROUS variiert. Das Basisangebot garantiert jedoch eine ausgewogene und sättigende Mahlzeit, die den Ernährungsempfehlungen entspricht.

„Das ist keine Billigmahlzeit. Es ist eine echte warme Mahlzeit, mit Proteinen, Gemüse und einem Dessert. Für 1 Euro isst man gut“, berichtet Camille, Studentin im zweiten Jahr eines Bachelorstudiums in Créteil, befragt von Citoyens.com.

Wie kann man konkret davon profitieren?

Das Verfahren ist einfach:

  1. Prüfen, ob Sie ein Izly-Konto besitzen oder eines erstellen (kostenlose Anmeldung auf izly.fr)
  2. Eines der CROUS-Universitätsrestaurants in Ihrer Stadt oder auf Ihrem Campus aufsuchen
  3. Beim Bezahlen Ihren Studierendenausweis oder Ihre Izly-App vorzeigen
  4. Ihre Mahlzeit für 1 Euro genießen!

Das CROUS-Netz umfasst mehr als 800 Verpflegungsstellen im gesamten Staatsgebiet, darunter klassische Universitätsrestaurants, aber auch Cafeterien, Brasserien und Express-Verkaufsstellen auf den Campus.

Ein erheblicher finanzieller Aufwand für den Staat

Diese Universalisierung der Mahlzeit für 1 Euro bedeutet einen erheblichen Haushaltsaufwand. Der Staat hat ein Budget von 50 Millionen Euro für 2026 freigegeben und plant, ab 2027 weitere 120 Millionen Euro bereitzustellen, um das System dauerhaft zu sichern und auszuweiten.

Vor dieser Reform boten die CROUS drei Tarifstufen an: die Mahlzeit für 1 Euro für die bedürftigsten Stipendiaten (Stufen 5 bis 7), eine Mahlzeit für 3,30 Euro für die übrigen Stipendiaten und einen Tarif von rund 5 Euro für Nicht-Stipendiaten. Die Verallgemeinerung auf 1 Euro hebt diese Unterschiede auf und vereinfacht den Zugang zur Hochschulverpflegung erheblich.

Eine begrüßte Maßnahme, die aber Fragen aufwirft

Auch wenn die Aufnahme unter den Studierenden insgesamt sehr positiv ist, wirft die Maßnahme einige Fragen auf.

Längere Warteschlangen

Durch den Zustrom neuer Nutzerinnen und Nutzer — Studierende, die die CROUS aus finanziellen Gründen oder aus Gewohnheit bisher gar nicht oder kaum besuchten — verzeichnen die Universitätsrestaurants einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen. Auf einigen Campus haben sich die Wartezeiten spürbar verlängert, was eine Anpassung der Servicekapazitäten erforderlich macht.

Qualität und Nachhaltigkeit als Herausforderung

Einige CROUS-Verantwortliche haben Bedenken hinsichtlich des Drucks auf die Versorgungsketten und der Fähigkeit geäußert, die Qualität der Mahlzeiten zu diesem Preis aufrechtzuerhalten. Die Studierendenverbände achten ihrerseits darauf, dass diese Zugänglichkeit nicht zulasten der ernährungsphysiologischen Qualität oder der Herkunft der Produkte geht.

Ein soziales Zeitfenster, um Studierende in Schwierigkeiten zu erkennen

Positiver betrachtet sehen einige Akteure in der Universalisierung der Mahlzeit für 1 Euro eine Chance, Studierende in prekären Situationen zu erkennen. Wenn sie allen ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen in den Universitätsrestaurants begegnen, können Sozialarbeiterinnen und CROUS-Ansprechpersonen leichter diejenigen identifizieren, die eine verstärkte Begleitung benötigen.

Ein starkes Signal im Kampf gegen studentische Armut

Studentische Armut ist in Frankreich ein gut dokumentiertes Phänomen. Mehreren aktuellen Studien zufolge gibt fast jede fünfte Studentin und jeder fünfte Student an, im Laufe des Studienjahres aus Geldmangel auf Mahlzeiten verzichtet zu haben. Die Lebenshaltungskostenkrise, stark steigende Mieten in den Großstädten und die Schwierigkeiten, Nebenjobs und Studium zu vereinbaren, hatten diese Realität in den vergangenen Jahren verschärft.

Die universelle Mahlzeit für 1 Euro ist daher weit mehr als nur eine symbolische Geste. Sie ist ein Lebensmittelsicherheitsnetz, das garantiert, dass keine Studentin und kein Student aus Geldmangel mit leerem Magen bleibt. Für ein ohnehin knappes Monatsbudget zwischen Miete, Verkehr und Studienmaterial bedeutet eine Ersparnis von 80 bis 120 Euro pro Monat bei der Ernährung eine echte Entlastung.

Die Maßnahme fügt sich in einen breiteren europäischen Trend ein: Mehrere Länder wie Deutschland, die Niederlande oder die skandinavischen Staaten bieten seit Langem ähnliche, oft noch großzügigere Systeme an. Frankreich holt bei der Unterstützung des studentischen Lebens auf.

Was sich im Alltag ändert

Über die Zahlen hinaus ist die Wirkung im Alltag der Studierenden am stärksten spürbar. Sich mit Kommilitoninnen und Kommilitonen bei einer warmen Mahlzeit treffen zu können, ohne sich um den Preis sorgen zu müssen, fördert auch soziale Bindungen und das Campusleben. Die Universitätsrestaurants werden wieder zu dem, wofür sie immer gedacht waren: Orte der Begegnung und Geselligkeit, zugänglich für alle, unabhängig vom Einkommen.

Für ausländische Studierende, die häufig Schwierigkeiten beim Zugang zu französischen Sozialhilfen haben, ist die Mahlzeit für 1 Euro ebenfalls ein konkreter Fortschritt, da dafür weder ein Stipendienantrag noch ein Einkommensnachweis erforderlich ist.

Wenn Sie also studieren und Ihr Izly-Konto noch nicht aktiviert haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Eine warme und vollständige Mahlzeit für 1 Euro ist eine Gelegenheit, die Sie jeden Mittag nutzen sollten.

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Studierende stehen 2026 mit ihren Essenstabletts in einer Schlange in einem CROUS-Universitätsrestaurant

Mahlzeiten für 1 Euro für alle Studierenden: Was sich 2026 ändert

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Diese Maßnahme wurde von Studierendenorganisationen seit Langem erwartet, und nun ist sie endlich in Kraft. Seit dem 4. Mai 2026 können alle Studierenden, die an einer Hochschule eingeschrieben sind, in einem Universitätsrestaurant (CROUS) für nur 1 Euro pro Mahlzeit essen. Ein großer sozialer Fortschritt, der mehrere Millionen junge Menschen in Frankreich betrifft.

Wer kann von der Mahlzeit für 1 Euro profitieren?

Anders als zuvor, als der Sozialtarif von 1 Euro den bedürftigsten Stipendiatinnen und Stipendiaten vorbehalten war, ist die Maßnahme nun universell. Nutzen können sie:

  • Alle Studierenden mit Studierendenausweis, ob mit Stipendium oder ohne
  • Auszubildende und dual Studierende mit einer Berufsstudierendenkarte
  • Promovierende während ihrer Doktorarbeit
  • Freiwillige im Zivildienst

Die Bedingung ist einfach: Man muss über ein aktives Izly-Konto verfügen, die kontaktlose Zahlungskarte der CROUS, mit der der Studierendenstatus nachgewiesen werden kann. Jede Studentin und jeder Student kann pro Service nur eine einzige Mahlzeit für 1 Euro erhalten.

Woraus besteht diese Mahlzeit genau?

Für 1 Euro erhält die Studentin oder der Student Zugang zu einer vollständigen Mahlzeit mit:

  • Einem warmen Hauptgericht (Fleisch, Fisch oder vegetarische Alternative)
  • Bis zu zwei Beilagen oder Ergänzungen: Vorspeise, Käse, Dessert, Obst oder Joghurt

Kostenpflichtige Extras bleiben möglich (Getränk, zusätzliches Gericht), deren Preis je nach CROUS variiert. Das Basisangebot garantiert jedoch eine ausgewogene und sättigende Mahlzeit, die den Ernährungsempfehlungen entspricht.

„Das ist keine Billigmahlzeit. Es ist eine echte warme Mahlzeit, mit Proteinen, Gemüse und einem Dessert. Für 1 Euro isst man gut“, berichtet Camille, Studentin im zweiten Jahr eines Bachelorstudiums in Créteil, befragt von Citoyens.com.

Wie kann man konkret davon profitieren?

Das Verfahren ist einfach:

  1. Prüfen, ob Sie ein Izly-Konto besitzen oder eines erstellen (kostenlose Anmeldung auf izly.fr)
  2. Eines der CROUS-Universitätsrestaurants in Ihrer Stadt oder auf Ihrem Campus aufsuchen
  3. Beim Bezahlen Ihren Studierendenausweis oder Ihre Izly-App vorzeigen
  4. Ihre Mahlzeit für 1 Euro genießen!

Das CROUS-Netz umfasst mehr als 800 Verpflegungsstellen im gesamten Staatsgebiet, darunter klassische Universitätsrestaurants, aber auch Cafeterien, Brasserien und Express-Verkaufsstellen auf den Campus.

Ein erheblicher finanzieller Aufwand für den Staat

Diese Universalisierung der Mahlzeit für 1 Euro bedeutet einen erheblichen Haushaltsaufwand. Der Staat hat ein Budget von 50 Millionen Euro für 2026 freigegeben und plant, ab 2027 weitere 120 Millionen Euro bereitzustellen, um das System dauerhaft zu sichern und auszuweiten.

Vor dieser Reform boten die CROUS drei Tarifstufen an: die Mahlzeit für 1 Euro für die bedürftigsten Stipendiaten (Stufen 5 bis 7), eine Mahlzeit für 3,30 Euro für die übrigen Stipendiaten und einen Tarif von rund 5 Euro für Nicht-Stipendiaten. Die Verallgemeinerung auf 1 Euro hebt diese Unterschiede auf und vereinfacht den Zugang zur Hochschulverpflegung erheblich.

Eine begrüßte Maßnahme, die aber Fragen aufwirft

Auch wenn die Aufnahme unter den Studierenden insgesamt sehr positiv ist, wirft die Maßnahme einige Fragen auf.

Längere Warteschlangen

Durch den Zustrom neuer Nutzerinnen und Nutzer — Studierende, die die CROUS aus finanziellen Gründen oder aus Gewohnheit bisher gar nicht oder kaum besuchten — verzeichnen die Universitätsrestaurants einen deutlichen Anstieg der Besucherzahlen. Auf einigen Campus haben sich die Wartezeiten spürbar verlängert, was eine Anpassung der Servicekapazitäten erforderlich macht.

Qualität und Nachhaltigkeit als Herausforderung

Einige CROUS-Verantwortliche haben Bedenken hinsichtlich des Drucks auf die Versorgungsketten und der Fähigkeit geäußert, die Qualität der Mahlzeiten zu diesem Preis aufrechtzuerhalten. Die Studierendenverbände achten ihrerseits darauf, dass diese Zugänglichkeit nicht zulasten der ernährungsphysiologischen Qualität oder der Herkunft der Produkte geht.

Ein soziales Zeitfenster, um Studierende in Schwierigkeiten zu erkennen

Positiver betrachtet sehen einige Akteure in der Universalisierung der Mahlzeit für 1 Euro eine Chance, Studierende in prekären Situationen zu erkennen. Wenn sie allen ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen in den Universitätsrestaurants begegnen, können Sozialarbeiterinnen und CROUS-Ansprechpersonen leichter diejenigen identifizieren, die eine verstärkte Begleitung benötigen.

Ein starkes Signal im Kampf gegen studentische Armut

Studentische Armut ist in Frankreich ein gut dokumentiertes Phänomen. Mehreren aktuellen Studien zufolge gibt fast jede fünfte Studentin und jeder fünfte Student an, im Laufe des Studienjahres aus Geldmangel auf Mahlzeiten verzichtet zu haben. Die Lebenshaltungskostenkrise, stark steigende Mieten in den Großstädten und die Schwierigkeiten, Nebenjobs und Studium zu vereinbaren, hatten diese Realität in den vergangenen Jahren verschärft.

Die universelle Mahlzeit für 1 Euro ist daher weit mehr als nur eine symbolische Geste. Sie ist ein Lebensmittelsicherheitsnetz, das garantiert, dass keine Studentin und kein Student aus Geldmangel mit leerem Magen bleibt. Für ein ohnehin knappes Monatsbudget zwischen Miete, Verkehr und Studienmaterial bedeutet eine Ersparnis von 80 bis 120 Euro pro Monat bei der Ernährung eine echte Entlastung.

Die Maßnahme fügt sich in einen breiteren europäischen Trend ein: Mehrere Länder wie Deutschland, die Niederlande oder die skandinavischen Staaten bieten seit Langem ähnliche, oft noch großzügigere Systeme an. Frankreich holt bei der Unterstützung des studentischen Lebens auf.

Was sich im Alltag ändert

Über die Zahlen hinaus ist die Wirkung im Alltag der Studierenden am stärksten spürbar. Sich mit Kommilitoninnen und Kommilitonen bei einer warmen Mahlzeit treffen zu können, ohne sich um den Preis sorgen zu müssen, fördert auch soziale Bindungen und das Campusleben. Die Universitätsrestaurants werden wieder zu dem, wofür sie immer gedacht waren: Orte der Begegnung und Geselligkeit, zugänglich für alle, unabhängig vom Einkommen.

Für ausländische Studierende, die häufig Schwierigkeiten beim Zugang zu französischen Sozialhilfen haben, ist die Mahlzeit für 1 Euro ebenfalls ein konkreter Fortschritt, da dafür weder ein Stipendienantrag noch ein Einkommensnachweis erforderlich ist.

Wenn Sie also studieren und Ihr Izly-Konto noch nicht aktiviert haben, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Eine warme und vollständige Mahlzeit für 1 Euro ist eine Gelegenheit, die Sie jeden Mittag nutzen sollten.

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A propos de l'auteur
10 Mai 2026 22:45:58

Comida a 1 euro para todos los estudiantes: qué cambia en 2026

Es una medida largamente esperada por las organizaciones estudiantiles, y finalmente está en vigor. Desde el 4 de mayo de 2026, todos los estudiantes matriculados en la enseñanza superior pueden comer en un restaurante universitario (CROUS) por solo 1 euro la comida. Un avance social mayor que...
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