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Altes Klapphandy auf einer Holzoberflaeche als Symbol fuer das Ende der 2G-Technologie in Frankreich

2G-Abschaltung in Frankreich: Was sich ab 31. Maerz 2026 aendert

Publié le 07 Avril 2026

Es ist ein stiller, aber folgenschwerer Wendepunkt. Ab dem 31. Maerz 2026 beginnt Orange in Frankreich mit der Abschaltung seines 2G-Netzes, beginnend mit dem Grossraum Biarritz, Anglet und Bayonne. Bis Ende des Jahres wird das gesamte Staatsgebiet betroffen sein. SFR und Bouygues Telecom werden denselben Weg gehen. Nach mehr als dreissig Jahren Dienst verabschiedet sich die Technologie, die das Mobiltelefon fuer jedermann zugaenglich gemacht hat.

Warum schaltet Frankreich die 2G ab?

Das 2G-Netz, das Anfang der 1990er Jahre in Frankreich unter dem Namen GSM eingefuehrt wurde, war das erste digitale Mobilfunknetz des Landes. Es ermoeglichte Millionen von Franzosen, ihre ersten Mobilgespraeche zu fuehren und ihre ersten SMS zu versenden. Dreissig Jahre spaeter ist diese Technologie jedoch zu einer Last fuer die Netzbetreiber geworden.

Die Gruende fuer diese Abschaltung sind vielschichtig. Erstens der Energieverbrauch: 2G- und 3G-Netze verbrauchen verhaeltnismaessig mehr Ressourcen als spaetere Generationen bei einer wesentlich geringeren Datenuebertragungsrate. Dann die Sicherheit: Die Verschluesselungsprotokolle der 2G sind weitgehend veraltet und anfaellig fuer Hackerangriffe. 4G- und 5G-Netze bieten deutlich ueberlegene Schutzstandards. Schliesslich werden die durch die 2G-Abschaltung freigewordenen Frequenzen zur Staerkung der 4G- und 5G-Abdeckung wiederverwendet, insbesondere in laendlichen Gebieten.

Ein schrittweiser Zeitplan, Betreiber fuer Betreiber

Die Abschaltung wird nicht von heute auf morgen erfolgen. Jeder Betreiber hat seinen eigenen Zeitplan festgelegt, unter der Aufsicht der ARCEP, der Telekommunikationsbehoerde.

Orange eroeffnet den Reigen ab dem 31. Maerz 2026 mit einer ersten Welle im Suedwesten. Die Landes und der Rest der Pyrenees-Atlantiques werden im Mai folgen, dann Ariege, Haute-Garonne, Gers und mehrere benachbarte Departements im Juni. Die Ausweitung auf ganz Frankreich ist fuer Ende September 2026 geplant.

SFR plant die vollstaendige Abschaltung seines 2G-Netzes bis Ende 2026, waehrend Bouygues Telecom ebenfalls eine Schliessung Ende 2026 ankuendigt. Fuer das 3G-Netz liegt der Zeitplan weiter in der Zukunft: Ende 2028 fuer Orange und SFR, Ende 2029 fuer Bouygues Telecom.

3,2 Millionen Geraete betroffen

Waehrend die grosse Mehrheit der heutigen Smartphones mit 4G oder 5G betrieben wird, liegt die eigentliche Herausforderung anderswo. Laut ARCEP waren im Juni 2025 noch 3,2 Millionen Geraete ueber 2G oder 2G/3G verbunden. Darunter liefen 1,2 Millionen ausschliesslich ueber 2G.

Die am staerksten betroffenen Geraete sind nicht unbedingt die, an die man zuerst denkt. Es handelt sich groesstenteils um industrielle und haeusliche vernetzte Objekte: Hausalarmanlagen, Fernueberwachungsgeraete, Notruftelefone fuer aeltere Menschen, vernetzte Gegensprechanlagen und Heizungssteuerungssensoren. Diese Geraete, oft vor mehreren Jahren installiert, kommunizieren ueber 2G, ohne dass ihre Besitzer sich dessen immer bewusst sind.

Der spektakulaerste Fall betrifft die Aufzuege. Der Aufzugsverband schaetzt, dass von den 650.000 Aufzuegen in Frankreich fast die Haelfte mit Alarmsystemen ausgestattet sind, die noch ueber 2G oder 3G laufen. Ministerin Valerie Letard hat den Sektor mobilisiert, um die Modernisierung dieser Geraete vor dem Stichtag zu beschleunigen.

Was tun, wenn Sie betroffen sind?

Fuer Personen, die noch ein altes Telefon nutzen, das nur mit 2G kompatibel ist, ist die Loesung einfach, aber unausweichlich: Handy wechseln. Ab Ende 2026 werden diese Geraete keine Anrufe und SMS mehr senden oder empfangen koennen, einschliesslich Notrufe. Betreiber, insbesondere Orange, bieten im Geschaft Hilfe mit 4G-kompatiblen Telefonen zu reduzierten Preisen an.

Fuer Besitzer eines Alarmsystems, eines Notrufgeraets oder einer vernetzten Gegensprechanlage ist der Vorgang komplexer. Zuerst muss beim Anbieter geprueft werden, ob das Geraet das 2G-Netz zur Kommunikation nutzt, und dann muss der Austausch oder das Upgrade geplant werden. Einige Hersteller bieten 4G-kompatible Austauschmodule an, andere erfordern jedoch einen vollstaendigen Hardwaretausch.

Auch Unternehmen stehen an vorderster Front. Viele Zahlungsterminals, IoT-Sensoren, Flottenortungssysteme und Industriemaschinen laufen noch ueber 2G. Der Senat hat in einem juengsten Bericht den Mangel an Dialog und Abstimmung zwischen den Netzbetreibern und den von diesem Uebergang betroffenen Wirtschaftsakteuren beklagt.

Ein Uebergang, der wegen mangelhafter Begleitung kritisiert wird

Auch wenn die 2G-Abschaltung technisch gerechtfertigt ist, wirft sie Bedenken auf. Verbrauchervereinigungen weisen auf das Risiko hin, dass einige aeltere oder isolierte Menschen, die mit neuen Technologien nicht vertraut sind, von einem Tag auf den anderen ohne Kommunikationsmittel dastehen koennten. Kommunen sind auch besorgt ueber oeffentliche Anlagen, die noch nicht aktualisiert wurden.

Der Senat veroeffentlichte einen Bericht, in dem er die Unterstuetzung der Betreiber als gering bezeichnete und das Fehlen einer echten nationalen Informationskampagne bedauerte. ARCEP hat seinerseits eine Informationsseite fuer Verbraucher online gestellt, doch die Kommunikation wird von vielen Beobachtern als unzureichend angesehen.

Das Ende einer Aera, der Beginn einer neuen

Ueber technische Erwaegungen hinaus markiert die Abschaltung der 2G das Ende einer Aera. Es war das Netz, das einer ganzen Generation das Mobiltelefon naehergebracht hat, die Aera der unzerstoerbaren Nokia 3310 und der SMS fuer 15 Cent. Ein Symbol der 2000er Jahre, das verschwindet, um Platz zu machen fuer eine Welt, in der Konnektivitaet ueberall ist, schneller, sicherer, aber auch anspruchsvoller in Bezug auf Geraete.

Fuer die betroffenen Franzosen ist die Botschaft klar: vorausplanen. Geraete pruefen, Anbieter kontaktieren und nicht bis zur letzten Minute mit dem Wechsel warten. Denn einmal abgeschaltet, gibt es kein Zurueck.

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2G Abschaltung Frankreich
Ende 2G Netz
Orange 2G 2026
betroffene Geraete
4G Umstieg
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2G-Abschaltung in Frankreich: Was sich ab 31. Maerz 2026 aendert

Publié le 07 Avril 2026

Es ist ein stiller, aber folgenschwerer Wendepunkt. Ab dem 31. Maerz 2026 beginnt Orange in Frankreich mit der Abschaltung seines 2G-Netzes, beginnend mit dem Grossraum Biarritz, Anglet und Bayonne. Bis Ende des Jahres wird das gesamte Staatsgebiet betroffen sein. SFR und Bouygues Telecom werden denselben Weg gehen. Nach mehr als dreissig Jahren Dienst verabschiedet sich die Technologie, die das Mobiltelefon fuer jedermann zugaenglich gemacht hat.

Warum schaltet Frankreich die 2G ab?

Das 2G-Netz, das Anfang der 1990er Jahre in Frankreich unter dem Namen GSM eingefuehrt wurde, war das erste digitale Mobilfunknetz des Landes. Es ermoeglichte Millionen von Franzosen, ihre ersten Mobilgespraeche zu fuehren und ihre ersten SMS zu versenden. Dreissig Jahre spaeter ist diese Technologie jedoch zu einer Last fuer die Netzbetreiber geworden.

Die Gruende fuer diese Abschaltung sind vielschichtig. Erstens der Energieverbrauch: 2G- und 3G-Netze verbrauchen verhaeltnismaessig mehr Ressourcen als spaetere Generationen bei einer wesentlich geringeren Datenuebertragungsrate. Dann die Sicherheit: Die Verschluesselungsprotokolle der 2G sind weitgehend veraltet und anfaellig fuer Hackerangriffe. 4G- und 5G-Netze bieten deutlich ueberlegene Schutzstandards. Schliesslich werden die durch die 2G-Abschaltung freigewordenen Frequenzen zur Staerkung der 4G- und 5G-Abdeckung wiederverwendet, insbesondere in laendlichen Gebieten.

Ein schrittweiser Zeitplan, Betreiber fuer Betreiber

Die Abschaltung wird nicht von heute auf morgen erfolgen. Jeder Betreiber hat seinen eigenen Zeitplan festgelegt, unter der Aufsicht der ARCEP, der Telekommunikationsbehoerde.

Orange eroeffnet den Reigen ab dem 31. Maerz 2026 mit einer ersten Welle im Suedwesten. Die Landes und der Rest der Pyrenees-Atlantiques werden im Mai folgen, dann Ariege, Haute-Garonne, Gers und mehrere benachbarte Departements im Juni. Die Ausweitung auf ganz Frankreich ist fuer Ende September 2026 geplant.

SFR plant die vollstaendige Abschaltung seines 2G-Netzes bis Ende 2026, waehrend Bouygues Telecom ebenfalls eine Schliessung Ende 2026 ankuendigt. Fuer das 3G-Netz liegt der Zeitplan weiter in der Zukunft: Ende 2028 fuer Orange und SFR, Ende 2029 fuer Bouygues Telecom.

3,2 Millionen Geraete betroffen

Waehrend die grosse Mehrheit der heutigen Smartphones mit 4G oder 5G betrieben wird, liegt die eigentliche Herausforderung anderswo. Laut ARCEP waren im Juni 2025 noch 3,2 Millionen Geraete ueber 2G oder 2G/3G verbunden. Darunter liefen 1,2 Millionen ausschliesslich ueber 2G.

Die am staerksten betroffenen Geraete sind nicht unbedingt die, an die man zuerst denkt. Es handelt sich groesstenteils um industrielle und haeusliche vernetzte Objekte: Hausalarmanlagen, Fernueberwachungsgeraete, Notruftelefone fuer aeltere Menschen, vernetzte Gegensprechanlagen und Heizungssteuerungssensoren. Diese Geraete, oft vor mehreren Jahren installiert, kommunizieren ueber 2G, ohne dass ihre Besitzer sich dessen immer bewusst sind.

Der spektakulaerste Fall betrifft die Aufzuege. Der Aufzugsverband schaetzt, dass von den 650.000 Aufzuegen in Frankreich fast die Haelfte mit Alarmsystemen ausgestattet sind, die noch ueber 2G oder 3G laufen. Ministerin Valerie Letard hat den Sektor mobilisiert, um die Modernisierung dieser Geraete vor dem Stichtag zu beschleunigen.

Was tun, wenn Sie betroffen sind?

Fuer Personen, die noch ein altes Telefon nutzen, das nur mit 2G kompatibel ist, ist die Loesung einfach, aber unausweichlich: Handy wechseln. Ab Ende 2026 werden diese Geraete keine Anrufe und SMS mehr senden oder empfangen koennen, einschliesslich Notrufe. Betreiber, insbesondere Orange, bieten im Geschaft Hilfe mit 4G-kompatiblen Telefonen zu reduzierten Preisen an.

Fuer Besitzer eines Alarmsystems, eines Notrufgeraets oder einer vernetzten Gegensprechanlage ist der Vorgang komplexer. Zuerst muss beim Anbieter geprueft werden, ob das Geraet das 2G-Netz zur Kommunikation nutzt, und dann muss der Austausch oder das Upgrade geplant werden. Einige Hersteller bieten 4G-kompatible Austauschmodule an, andere erfordern jedoch einen vollstaendigen Hardwaretausch.

Auch Unternehmen stehen an vorderster Front. Viele Zahlungsterminals, IoT-Sensoren, Flottenortungssysteme und Industriemaschinen laufen noch ueber 2G. Der Senat hat in einem juengsten Bericht den Mangel an Dialog und Abstimmung zwischen den Netzbetreibern und den von diesem Uebergang betroffenen Wirtschaftsakteuren beklagt.

Ein Uebergang, der wegen mangelhafter Begleitung kritisiert wird

Auch wenn die 2G-Abschaltung technisch gerechtfertigt ist, wirft sie Bedenken auf. Verbrauchervereinigungen weisen auf das Risiko hin, dass einige aeltere oder isolierte Menschen, die mit neuen Technologien nicht vertraut sind, von einem Tag auf den anderen ohne Kommunikationsmittel dastehen koennten. Kommunen sind auch besorgt ueber oeffentliche Anlagen, die noch nicht aktualisiert wurden.

Der Senat veroeffentlichte einen Bericht, in dem er die Unterstuetzung der Betreiber als gering bezeichnete und das Fehlen einer echten nationalen Informationskampagne bedauerte. ARCEP hat seinerseits eine Informationsseite fuer Verbraucher online gestellt, doch die Kommunikation wird von vielen Beobachtern als unzureichend angesehen.

Das Ende einer Aera, der Beginn einer neuen

Ueber technische Erwaegungen hinaus markiert die Abschaltung der 2G das Ende einer Aera. Es war das Netz, das einer ganzen Generation das Mobiltelefon naehergebracht hat, die Aera der unzerstoerbaren Nokia 3310 und der SMS fuer 15 Cent. Ein Symbol der 2000er Jahre, das verschwindet, um Platz zu machen fuer eine Welt, in der Konnektivitaet ueberall ist, schneller, sicherer, aber auch anspruchsvoller in Bezug auf Geraete.

Fuer die betroffenen Franzosen ist die Botschaft klar: vorausplanen. Geraete pruefen, Anbieter kontaktieren und nicht bis zur letzten Minute mit dem Wechsel warten. Denn einmal abgeschaltet, gibt es kein Zurueck.

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2G-Abschaltung in Frankreich: Was sich ab 31. Maerz 2026 aendert

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Es ist ein stiller, aber folgenschwerer Wendepunkt. Ab dem 31. Maerz 2026 beginnt Orange in Frankreich mit der Abschaltung seines 2G-Netzes, beginnend mit dem Grossraum Biarritz, Anglet und Bayonne. Bis Ende des Jahres wird das gesamte Staatsgebiet betroffen sein. SFR und Bouygues Telecom werden denselben Weg gehen. Nach mehr als dreissig Jahren Dienst verabschiedet sich die Technologie, die das Mobiltelefon fuer jedermann zugaenglich gemacht hat.

Warum schaltet Frankreich die 2G ab?

Das 2G-Netz, das Anfang der 1990er Jahre in Frankreich unter dem Namen GSM eingefuehrt wurde, war das erste digitale Mobilfunknetz des Landes. Es ermoeglichte Millionen von Franzosen, ihre ersten Mobilgespraeche zu fuehren und ihre ersten SMS zu versenden. Dreissig Jahre spaeter ist diese Technologie jedoch zu einer Last fuer die Netzbetreiber geworden.

Die Gruende fuer diese Abschaltung sind vielschichtig. Erstens der Energieverbrauch: 2G- und 3G-Netze verbrauchen verhaeltnismaessig mehr Ressourcen als spaetere Generationen bei einer wesentlich geringeren Datenuebertragungsrate. Dann die Sicherheit: Die Verschluesselungsprotokolle der 2G sind weitgehend veraltet und anfaellig fuer Hackerangriffe. 4G- und 5G-Netze bieten deutlich ueberlegene Schutzstandards. Schliesslich werden die durch die 2G-Abschaltung freigewordenen Frequenzen zur Staerkung der 4G- und 5G-Abdeckung wiederverwendet, insbesondere in laendlichen Gebieten.

Ein schrittweiser Zeitplan, Betreiber fuer Betreiber

Die Abschaltung wird nicht von heute auf morgen erfolgen. Jeder Betreiber hat seinen eigenen Zeitplan festgelegt, unter der Aufsicht der ARCEP, der Telekommunikationsbehoerde.

Orange eroeffnet den Reigen ab dem 31. Maerz 2026 mit einer ersten Welle im Suedwesten. Die Landes und der Rest der Pyrenees-Atlantiques werden im Mai folgen, dann Ariege, Haute-Garonne, Gers und mehrere benachbarte Departements im Juni. Die Ausweitung auf ganz Frankreich ist fuer Ende September 2026 geplant.

SFR plant die vollstaendige Abschaltung seines 2G-Netzes bis Ende 2026, waehrend Bouygues Telecom ebenfalls eine Schliessung Ende 2026 ankuendigt. Fuer das 3G-Netz liegt der Zeitplan weiter in der Zukunft: Ende 2028 fuer Orange und SFR, Ende 2029 fuer Bouygues Telecom.

3,2 Millionen Geraete betroffen

Waehrend die grosse Mehrheit der heutigen Smartphones mit 4G oder 5G betrieben wird, liegt die eigentliche Herausforderung anderswo. Laut ARCEP waren im Juni 2025 noch 3,2 Millionen Geraete ueber 2G oder 2G/3G verbunden. Darunter liefen 1,2 Millionen ausschliesslich ueber 2G.

Die am staerksten betroffenen Geraete sind nicht unbedingt die, an die man zuerst denkt. Es handelt sich groesstenteils um industrielle und haeusliche vernetzte Objekte: Hausalarmanlagen, Fernueberwachungsgeraete, Notruftelefone fuer aeltere Menschen, vernetzte Gegensprechanlagen und Heizungssteuerungssensoren. Diese Geraete, oft vor mehreren Jahren installiert, kommunizieren ueber 2G, ohne dass ihre Besitzer sich dessen immer bewusst sind.

Der spektakulaerste Fall betrifft die Aufzuege. Der Aufzugsverband schaetzt, dass von den 650.000 Aufzuegen in Frankreich fast die Haelfte mit Alarmsystemen ausgestattet sind, die noch ueber 2G oder 3G laufen. Ministerin Valerie Letard hat den Sektor mobilisiert, um die Modernisierung dieser Geraete vor dem Stichtag zu beschleunigen.

Was tun, wenn Sie betroffen sind?

Fuer Personen, die noch ein altes Telefon nutzen, das nur mit 2G kompatibel ist, ist die Loesung einfach, aber unausweichlich: Handy wechseln. Ab Ende 2026 werden diese Geraete keine Anrufe und SMS mehr senden oder empfangen koennen, einschliesslich Notrufe. Betreiber, insbesondere Orange, bieten im Geschaft Hilfe mit 4G-kompatiblen Telefonen zu reduzierten Preisen an.

Fuer Besitzer eines Alarmsystems, eines Notrufgeraets oder einer vernetzten Gegensprechanlage ist der Vorgang komplexer. Zuerst muss beim Anbieter geprueft werden, ob das Geraet das 2G-Netz zur Kommunikation nutzt, und dann muss der Austausch oder das Upgrade geplant werden. Einige Hersteller bieten 4G-kompatible Austauschmodule an, andere erfordern jedoch einen vollstaendigen Hardwaretausch.

Auch Unternehmen stehen an vorderster Front. Viele Zahlungsterminals, IoT-Sensoren, Flottenortungssysteme und Industriemaschinen laufen noch ueber 2G. Der Senat hat in einem juengsten Bericht den Mangel an Dialog und Abstimmung zwischen den Netzbetreibern und den von diesem Uebergang betroffenen Wirtschaftsakteuren beklagt.

Ein Uebergang, der wegen mangelhafter Begleitung kritisiert wird

Auch wenn die 2G-Abschaltung technisch gerechtfertigt ist, wirft sie Bedenken auf. Verbrauchervereinigungen weisen auf das Risiko hin, dass einige aeltere oder isolierte Menschen, die mit neuen Technologien nicht vertraut sind, von einem Tag auf den anderen ohne Kommunikationsmittel dastehen koennten. Kommunen sind auch besorgt ueber oeffentliche Anlagen, die noch nicht aktualisiert wurden.

Der Senat veroeffentlichte einen Bericht, in dem er die Unterstuetzung der Betreiber als gering bezeichnete und das Fehlen einer echten nationalen Informationskampagne bedauerte. ARCEP hat seinerseits eine Informationsseite fuer Verbraucher online gestellt, doch die Kommunikation wird von vielen Beobachtern als unzureichend angesehen.

Das Ende einer Aera, der Beginn einer neuen

Ueber technische Erwaegungen hinaus markiert die Abschaltung der 2G das Ende einer Aera. Es war das Netz, das einer ganzen Generation das Mobiltelefon naehergebracht hat, die Aera der unzerstoerbaren Nokia 3310 und der SMS fuer 15 Cent. Ein Symbol der 2000er Jahre, das verschwindet, um Platz zu machen fuer eine Welt, in der Konnektivitaet ueberall ist, schneller, sicherer, aber auch anspruchsvoller in Bezug auf Geraete.

Fuer die betroffenen Franzosen ist die Botschaft klar: vorausplanen. Geraete pruefen, Anbieter kontaktieren und nicht bis zur letzten Minute mit dem Wechsel warten. Denn einmal abgeschaltet, gibt es kein Zurueck.

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